Wirtschaft

BIP im vierten Quartal 2017 um 0,8 Prozent gestiegen

Österreichs Wirtschaftsleistung ist im vierten Quartal 2017 neuerlich angewachsen. Nach einem Plus von 0,6 Prozent im dritten Quartal gab es nun ein Wachstum von 0,8 Prozent, geht aus den jüngsten Daten von Eurostat vom Mittwoch hervor. Damit liegt die Alpenrepublik über der EU und der Eurozone, die beide jeweils ein Plus von 0,6 Prozent verzeichneten.

Spitzenreiter in den letzten drei Monaten des Vorjahres war Estland (+2,2 Prozent), gefolgt von Slowenien (+2,0 Prozent) und Litauen (+1,4 Prozent). Auf der anderen Seite wiesen Griechenland und Kroatien mit je +0,1 Prozent das schwächste Wachstum auf. Allerdings gab es kein Land mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Großbritannien, das in einem Jahr die EU verlassen wird, liegt mit 0,4 Prozent bei den Ländern mit einem schwächeren BIP.

Im Jahresabstand - viertes Quartal 2016 zu viertem Quartal 2017 - kam Österreich auf ein Wachstum von 3,6 Prozent. In der EU waren es 2,6 Prozent, die Eurozone lag mit 2,7 Prozent leicht darüber. Das stärkste BIP-Plus wies Rumänien mit 7,0 Prozent auf. Das schwächste musste Dänemark mit einem Plus von nur 1,2 Prozent hinnehmen. Am zweitschlechtesten lag im Jahresvergleich Großbritannien, das nur auf eine Steigerung von 1,4 Prozent kam.

Quelle: APA

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