Wirtschaft

BIP stieg in EU um 0,3 Prozent, im Euroraum um 0,2 Prozent

Im dritten Quartal 2018 ist das BIP gegenüber dem Vorquartal in der Eurozone um 0,2 Prozent und in der EU-28 um 0,3 Prozent gestiegen, gab Eurostat am Freitag bekannt. In Österreich gab es einen Zuwachs von 0,3 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vorquartal sowohl im Euroraum als auch in der EU-28 um 0,2 Prozent, in Österreich um 0,3 Prozent.

Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das BIP im dritten Quartal 2018 im Euroraum um 1,6 Prozent und in der EU-28 um 1,8 Prozent zu, nach +2,2 Prozent bzw. +2,1 Prozent im Vorquartal.

Von den EU-Staaten, für die Daten für das dritte Quartal 2018 vorliegen, verzeichnete Malta (+3,6 Prozent) das höchste Wachstum im Vergleich zum Vorquartal, gefolgt von Rumänien (+1,9 Prozent), Lettland und Polen (je +1,7 Prozent). Rückgänge wurden in Litauen (-0,3 Prozent), Deutschland und Schweden (je -0,2 Prozent) sowie in Italien (-0,1 Prozent) registriert.

Im zweiten Quartal 2018 hatte die Erwerbstätigkeit sowohl in der EU-28 als auch in der Eurozone um 0,4 Prozent zugenommen. Gegenüber dem entsprechenden Quartal des Vorjahres stieg die Erwerbstätigkeit im dritten Quartal 2018 im Euroraum um 1,3 Prozent und in der EU-28 um 1,2 Prozent (nach +1,5 Prozent bzw. +1,3 Prozent im zweiten Quartal 2018).

Von den Mitgliedstaaten, für die Daten für das dritte Quartal 2018 vorliegen, verzeichneten Malta (+0,9 Prozent), Zypern und Litauen (je +0,8 Prozent), Lettland, Luxemburg und Slowenien (je +0,7 Prozent) im Vergleich zum Vorquartal die höchsten Anstiege. Rückgänge wurden in Estland (-0,8 Prozent), Bulgarien und Italien (je -0,3 Prozent), Kroatien und Polen (je -0,2 Prozent) sowie in Rumänien (-0,1 Prozent) registriert.

Quelle: APA

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