Wirtschaft

Daimler will bis zu 15.000 Jobs streichen

Daimler verschärft einer Zeitung zufolge seinen Sparkurs und will dabei Tausende weitere Stellen streichen. Es sollten bis zu 15.000 Mitarbeiter über Abfertigungen, Frühpensionierungen und Altersteilzeit ausscheiden, berichtete das "Handelsblatt" einem Vorabbericht zufolge unter Berufung auf Konzernkreise.

Produktion eines Mercedes-Benz A-Klasse im Daimler-Werk in Rastatt SN/APA (dpa)/Uli Deck
Produktion eines Mercedes-Benz A-Klasse im Daimler-Werk in Rastatt

Bisher war von 10.000 Stellen die Rede. Das Einsparvolumen beim Personal dürfe damit auf weit mehr als 1,4 Milliarden Euro ansteigen, hieß es weiter. Zudem solle die Modellpalette verkleinert werden. Dem Blatt zufolge sollen etwa weder S-Klasse Cabrio noch S-Klasse Coupe einen Nachfolger erhalten. Daimler lehnte am Sonntagabend eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Konzern-Chef Ola Källenius will die Ausweitung des Sparpakts nach jetzigem Stand auf der Bilanzpressekonferenz am Dienstag offiziell ankündigen, berichtete die Zeitung. Der Stuttgarter Konzern legt dann als erster deutscher Autohersteller die Bilanz für 2019 vor

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