Wirtschaft

"Das Budget für die Eurozone wird kommen"

Mehr Budget-Freiheiten für Eurostaaten. Das und mehr wünscht sich Österreichs mächtigster EU-Diplomat zum Abschied.

Thomas Wieser, „Scharnier der Eurozone“, geht. Picturedesk SN/www.picturedesk.com
Thomas Wieser, „Scharnier der Eurozone“, geht. Picturedesk

Thomas Wieser, die graue Eminenz der Eurogruppe, hat mit enormem Fachwissen und diplomatischem Geschick die Eurozone durch ihre schwerste Krise geführt. Ende Jänner tritt er ab.

Die griechische Zeitung "Kathimerini" hat Ihnen vorige Woche eine ganze Seite gewidmet. Kommentatoren schreiben, Sie waren "das Scharnier der Eurozone" und ein "ehrlicher Makler". Bei Ihrer letzten Pressekonferenz haben Ihnen die Journalisten applaudiert. Das ist ziemlich unüblich in Brüssel? Wieser: Bruno Kreisky hat einmal gesagt: "Sie glauben gar nicht, wie viel Lob ich ertrage." Ich habe versucht, die Beweggründe aller Eurostaaten zu verstehen, und nie eine eigene Agenda verfolgt. Ich habe natürlich persönliche Wert- und wirtschaftspolitische Vorstellungen, aber das hilft nicht, wenn man versucht, sich über ein makroökonomisches Programm, einen Fiskalpfad oder eine Bankenregulierung zu einigen.

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