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Deutsche Bank: Vergleich wegen mutmaßlicher Preisabsprachen

Im Streit über angebliche Manipulationen des Goldpreises hat sich die Deutsche Bank vor einem US-Gericht auf einen Vergleich geeinigt. Vorgesehen ist die Zahlung von 60 Millionen Dollar (56,4 Mio. Euro) an Händler und andere Investoren, wie aus Akten hervorgeht, die am Freitag bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereicht wurden. Demnach ist noch die Zustimmung eines Richters nötig.

Deutsche Bank: Vergleich wegen mutmaßlicher Preisabsprachen SN/APA/AFP/DANIEL ROLAND
Symbolbild.

Die Kläger hatten dem Konzern vorgeworfen, den Goldpreis auf ihre Kosten manipuliert zu haben. Die Bank dagegen hat ein Fehlverhalten zurückgewiesen. Eine Sprecherin kommentierte das Verfahren nicht.

Vor dem New Yorker Gericht sind viele Prozesse um mutmaßliche Manipulationen von Preisen auf den Finanz- und Rohstoffmärkten anhängig. In Verbindung mit Goldpreisen hatten Investoren im Jahr 2014 neben der Deutschen Bank auch Barclays, die Bank of Nova Scotia, HSBC und die Societe Generale verklagt. Zu den angeblichen Preisabsprachen kam es nach ihren Darstellungen zwischen 2004 und 2013. Bereits im Oktober hatte sich die Deutsche Bank auf einen Vergleich in einem ähnlichen Fall geeinigt, bei dem es um den Silberpreis ging. Dafür zahlt das Institut 38 Millionen Dollar.

Quelle: Apa/Ag.

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