Wirtschaft

Die Globalisierung macht die Wirtschaft verletzlich

Ereignisse wie die Corona-Epidemie in China verstärkten einen bestehenden Trend einer Korrektur der Globalisierung, sagt der Ökonom Gabriel Felbermayr. Internationale Konzerne prüfen ihre Lieferketten, China adaptiert sein Wirtschaftsmodell.

Das Coronavirus lässt viele Unternehmen überlegen, ob sie es mit der Abhängigkeit von China als Lieferant von Vorprodukten zu weit getrieben haben. SN/ap
Das Coronavirus lässt viele Unternehmen überlegen, ob sie es mit der Abhängigkeit von China als Lieferant von Vorprodukten zu weit getrieben haben.

Der Trend zur Deglobalisierung währt schon länger. Kann ein Ereignis wie das Coronavirus diese Entwicklung noch verstärken? Gabriel Felbermayr: Ja, das kann es. Wir sehen, dass die Welt in einer Art und Weise von Lieferungen aus China abhängig ist, die hier zu Produktionsausfällen führen, wenn die Vorprodukte nicht verfügbar sind, weil in China die Fabriken geschlossen sind. Man sieht, wie fragil diese Wertschöpfungsnetzwerke sind. Wir sind schon aus anderen Gründen dabei, zu deglobalisieren, Wertschöpfungsketten werden wieder kürzer. Jetzt kommt ein ...

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Aufgerufen am 22.09.2020 um 04:05 auf https://www.sn.at/wirtschaft/welt/die-globalisierung-macht-die-wirtschaft-verletzlich-83311768