Wirtschaft

EU-Länder sind weiterhin nicht im Gleichklang

Die Vision, dass die ärmeren Länder im Süden und Osten Europas zum westeuropäischen Lebensstandard aufholen, hat sich nicht bewahrheitet. Vor allem bei der Produktivität hinken sie nach.

Im Osten und Süden Europas waren die Wachstumsraten zwischen dem Jahr 2000 und 2015 niedriger. SN/stauffer
Im Osten und Süden Europas waren die Wachstumsraten zwischen dem Jahr 2000 und 2015 niedriger.
Wifo-Ökonom Klaus Friesenbichler SN/wifo/krügl
Wifo-Ökonom Klaus Friesenbichler

Auf den ersten Blick scheint die Sache klar: Was Wohlstand, Wirtschaftsleistung und Lebensstandard angeht, haben gerade die einst armen Länder Osteuropas gewaltig aufgeholt. Ein zweiter Blick jedoch zeige ein unerwartetes, deutlich differenzierteres Ergebnis, sagt Ökonom Klaus Friesenbichler vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo). "Es hat ein Wachstum in Osteuropa gegeben, es war aber nicht so stark, wie man erwartet hatte, und vor allem war es nicht stark genug, um gegenüber den Ländern Kerneuropas aufzuholen." Die Vision der Europäischen Union, dass "nach dem Ende des Kommunismus ein Aufholprozess Osteuropas startet und sich der Lebensstandard in der EU angleicht, hat sich nicht bewahrheitet", sagt er. Die Gründe dafür seien hartnäckige Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit.

Lesen Sie den ganzen Artikel mit dem SN-Digitalabo Sie sind bereits Digitalabonnent?

Abo Icon Digital

Digitalabo gratis testen

Testen Sie jetzt das Digitalabo der SN 48 Stunden lang kostenlos und unverbindlich.

Digitalabo weiter testen

Ihr 48 Stunden Testabo ist bereits abgelaufen. Jetzt verlängern und weitere 30 Tage kostenlos testen.

Artikel auf SN.at können Sie auch einzeln kaufen

Registrieren Sie sich bei unserem Partner Selectyco
und erhalten Sie 2,50 Euro Gratisguthaben!

Aufgerufen am 24.02.2018 um 05:18 auf https://www.sn.at/wirtschaft/welt/eu-laender-sind-weiterhin-nicht-im-gleichklang-23990512