Wirtschaft

EU-Mindestlohn: Zu viel versprochen

Die Kommission propagiert das Sozialpartnermodell. Eine einheitliche Untergrenze kann sie aber nicht vorgeben.

„Das müssen wir ändern“, sagt Sozialkommissar Nicolas Schmit zu dem Umstand, dass in der EU zehn Prozent der Arbeitnehmer unterder Armutsgrenze leben. SN/AFP
„Das müssen wir ändern“, sagt Sozialkommissar Nicolas Schmit zu dem Umstand, dass in der EU zehn Prozent der Arbeitnehmer unterder Armutsgrenze leben.

Ein europäischer Mindestlohn war eines der zentralen Versprechen Ursula von der Leyens. Es sollte ihr im Sommer 2019 vor allem die Stimmen der europäischen Sozialdemokraten für die Wahl zur Kommissionspräsidentin im EU-Parlament sichern. Es stieß aber bei ihrer eigenen Partei, der CDU, auf große Skepsis. "Es ist Zeit, dass Arbeit sich lohnt." Mit diesen Worten bekräftigte von der Leyen im September dieses Ziel abermals.

Derzeit liegen die Mindestlöhne in der EU weit auseinander - zwischen 312 Euro monatlich ...

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Aufgerufen am 28.11.2020 um 06:40 auf https://www.sn.at/wirtschaft/welt/eu-mindestlohn-zu-viel-versprochen-94831081