Wirtschaft

Ex-Raiffeisen-General warnt vor nächster Finanzkrise

Wir haben aus der letzten Spekulationsblase nichts gelernt - und steuern schon wieder auf die nächste zu. Schuld seien: Gier und Unfähigkeit. Das sagt Manfred Holztrattner, einst Chef der Salzburger Raiffeisenkasse.

Holztrattners Faustregel: „Je englischer der Name eines Investments ist, desto weniger werden Sie ihr Geld jemals wiedersehen.“  SN/Andreas Kolarik
Holztrattners Faustregel: „Je englischer der Name eines Investments ist, desto weniger werden Sie ihr Geld jemals wiedersehen.“

In seiner Karriere bei Raiffeisen hat er so manche Finanzkrise und Börsenblase erlebt - heute ist Manfred Holztrattner ein Kämpfer für einen "Mittelweg zwischen Kapitalismus und Planwirtschaft".

Herr Holztrattner, Sie haben ein Berufsleben lang im Kapitalismus Geld verdient. Warum verurteilen Sie ihn jetzt scharf? Manfred Holztrattner: Wir haben bei unseren Geschäften nicht als Kapitalisten, sondern als Teil der sozialen Marktwirtschaft gehandelt. Daher gilt meine Kritik auch nicht der Marktwirtschaft, sondern dem neoliberalen Kapitalismus, der aus den USA und ...

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