Wirtschaft

Fiat-Erbe bastelte an Luxuskonzern rund um Ferrari

Noblesse oblige: Der italienische Großindustrielle John Elkann hat sich Insidern zufolge um eine Beteiligung an dem renommierten Modehaus Armani bemüht. Er wollte es für eine Kooperation gewinnen, die zur Bildung eines Luxus-Konzerns um den Sportwagenbauer Ferrari hätte führen können, wo Fiat-Chrysler Hauptaktionär ist, sagten Insider laut Reuters.

Ein klassisch roter Ferrari Testarossa aus den 1980er-Jahren SN/APA/RTL II/RTL II
Ein klassisch roter Ferrari Testarossa aus den 1980er-Jahren

Elkan ist Erbe der Fiat-Gründerfamilie Agnelli und Aufsichtsratschef des Autokonzerns Stellantis zu dem Fiat gehört. Konkret soll es ihm um eine Kooperation Armanis mit der Agnelli-Holding Exor gegangen sein. Die inoffiziellen Gespräche seien aber nicht fortgeführt worden, so die Insider laut Bericht. Der 87-jährige Modedesigner Armani habe nicht verkaufen wollen.

Das Modeunternehmen des Designers Giorgio Armani wird von Analysten mit sechs Milliarden Euro bewertet. Exor teilte mit, man habe kein Gebot dafür abgegeben. Das Modehaus wollte sich nicht äußern. Fiat-Chrysler ist Hauptaktionär von Ferrari.

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