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Flugausfälle bei Air-France - Flugbegleiter streiken

Mitten in den Sommerferien haben die Flugbegleiter der französischen Fluggesellschaft Air France einen einwöchigen Streik begonnen. Das Unternehmen strich für Mittwoch rund 13 Prozent seiner Flüge. An den Pariser Flughäfen blieb die Lage aber ruhig: "Momentan läuft alles gut", hieß es aus Flughafenkreisen. Air France hatte Fluggäste im Voraus über gestrichene Verbindungen informiert.

Flugausfälle bei Air-France - Flugbegleiter streiken SN/APA (AFP)/STEPHANE DE SAKUTIN
Auch Flüge von und nach Österreich sind betroffen.

Mittwoch findet nur ein Air-France-Flug Wien/Paris und Paris/Wien statt - zwei weitere Hin- und Rückflüge fallen aus. Die Flugbegleiter wollen bis kommenden Dienstag streiken. In dem Tarifkonflikt geht es um die Zukunft eines Manteltarifvertrags, der unter anderem Bezahlung und Beförderungen regelt. Er läuft im Oktober aus. Air France hat vorgeschlagen, den Vertrag praktisch unverändert um 17 Monate zu verlängern. Die Gewerkschaften fordern eine Laufzeit von fünf Jahren.

Bei Air France hatten erst im Juni die Piloten während der ersten Tage der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich gestreikt. Der Streik kostete die Fluggesellschaft nach eigenen Angaben 40 Mio. Euro.

Air-France-Chef Frederic Gagey warnte mit Blick auf den Flugbegleiterstreik, dieser gefährde die wirtschaftliche Erholung der Fluggesellschaft. Am Mittwoch stellte Air France-KLM aber vergleichsweise gute Zahlen für das erste Halbjahr 2016 vor: Der Verlust konnte im Vergleich zum Vorjahr von 638 Mio. Euro auf 114 Mio. Euro gesenkt werden.

Quelle: Apa/Ag.

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