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Frankreich fürchtet nach Nizza-Anschlag Folgen für Tourismus

Der Anschlag von Nizza belastet den nach der Terrorserie des vergangenen Jahres ohnehin schwächelnden Tourismus im Urlaubsland Frankreich. "Es ist unverkennbar, dass wir beim französischen und internationalen Tourismus einen ersten Rückgang der Reservierungen beobachten", sagte Wirtschaftsminister Emmanuel Macron am Mittwoch nach einem Treffen mit Vertretern der betroffenen Branchen in Paris.

Frankreich fürchtet nach Nizza-Anschlag Folgen für Tourismus SN/APA (AFP)/DAMIEN MEYER
Frankreich gilt als Tourismus-Land.

"Wir wissen nicht, ob dieser Rückgang von Dauer ist, aber in einigen Bereichen gibt es einen Rückgang zwischen 20 und 30 Prozent."

Der Anschlag von Nizza habe eine Schockwelle ausgelöst, die natürlich einen Einfluss auf die Tourismusregion an der Cote d'Azur habe, sagte Macron. Sie könne sich aber auch auf die großen touristischen Sehenswürdigkeiten des Landes und die Region Paris auswirken.

Frankreich ist weltweit das Land mit den meisten ausländischen Besuchern, der Tourismus ist mit 7,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Die Hotelbranche leide bereits seit Anfang des Jahres unter den Folgen der Pariser Terroranschläge vom 13. November, zudem stehe sie unter dem Druck des "unlauteren Wettbewerbs" mancher Online-Portale, so der Minister. Er sagte Unterstützung zu. Das Außenministerium hatte bereits ein Notfall-Komitee geschaffen, das sich kurz vor dem Anschlag von Nizza erstmals traf.

Quelle: Apa/Dpa

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