Wirtschaft

Geteiltes Leid oder für alle ein Segen?

Wohnen, Essen, Programmieren. Sharing Economy ist Alltag. Die Kritik daran auch.

Mit einem Klick bekommt man fast alles. Doch die neue Wirtschaft braucht neue Regeln. SN/fotolia
Mit einem Klick bekommt man fast alles. Doch die neue Wirtschaft braucht neue Regeln.

Der Fall eines Beziehers von Mindestsicherung in Salzburg, der seine geförderte Mietwohnung auf der Online-Vermietungsplattform Airbnb angeboten hat, lässt die Debatte über die Sharing Economy einmal mehr aufflammen. Die Wirtschaft des Teilens war online angetreten, um die Welt besser zu machen. Sie hätte Ressourcen schonen, lokale Kommunen stärken, Menschen mit geringeren Einkommen mehr Konsum bieten und Investments steigern sollen. Geblieben ist der Eindruck, dass die "Online-Plattformen für eh fast alles" vor allem große Konzerne, Milliardäre an der Wall Street und Wagniskapitalgeber reich machen. Während sie in Österreich besser bezahlte Jobs vernichten, die Sozialstandards nach unten drücken, dem Staat Steuereinnahmen entziehen und obendrein das Wohnen in Städten teurer machen.

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