Welt

Kaffee spaltet die Geister

Sich Zeit nehmen und genießen? Das war einmal. Jeder Zweite trinkt seinen Kaffee morgens nicht mehr zu Hause, sondern unterwegs "to go". Gesucht wird auch "ultimativer Genuss".

Eines ist unstrittig: Kaffee trinkt fast jeder, 95 Prozent der Erwachsenen sind es in Österreich. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von acht Kilogramm ist man neben Norwegen und Finnland Europa-Spitze, weit vor den passionierten Espresso-Trinkern in Italien. Kam der Kaffee hierzulande vor zehn Jahren noch zu 80 Prozent aus der Filtermaschine, hat der Kapsel-Boom das Land mittlerweile überrollt: Über 50 Prozent der Haushalte haben eine Kapsel- oder Pad-Maschine, nur 37 Prozent setzen noch auf Filterkaffee. Der Trend dürfte sich fortsetzen, glaubt Harald J. Mayer, Tchibo-Chef und Präsident des Kaffeeverbands. Der heimische Marktführer Tchibo/Eduscho - der auch bei den Kaffeekapseln mit seinem System Cafissimo mengenmäßig Nummer eins in Österreich ist - will künftig mit der Nobelschiene Qbo auch im gehobenen Segment punkten.

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