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Keine Zollfreiheit für "grüne" Produkte

Die Verhandlungen über einen Welthandelsvertrag mit Zollfreiheit für umweltfreundliche Produkte sind gescheitert.

Keine Zollfreiheit für "grüne" Produkte SN/bmf/hans ringhofer
Symbolbild.

Die Gespräche über den Warenverkehr im Wert von mehr als einer Billion Dollar (940 Mrd. Euro) im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO wurden am Sonntag in Genf abgebrochen.

"Die Teilnehmer werden nun in ihre Hauptstädte zurückkehren um darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll", teilten der US-Handelsbeauftragte Michael Froman sowie die EU-Handelskommissarin Cecila Malmström mit. Bei den Gesprächen ging es um über 300 Produktkategorien von Gas-Turbinen bis hin zu Fahrrädern.

Die 18 in Genf vertretenden Handelsminister waren in vielen Fragen zerstritten: China lehnte den von den USA gewünschten Einschluss von Turbinen in den Vertrag ab. Die EU fürchtete, von der chinesischen Überproduktion bei Fahrrädern überrollt zu werden.

Verhandelt wurde über Produkte für saubere und erneuerbare Energien, Energie-Effizienz, Kontrolle von Luftverschmutzung, Abfallentsorgung oder Abwasserbehandlung. Zuletzt wurden die Verhandlungen aber auch durch die US-Wahl beeinflusst. Es ist unklar, wie der künftige Präsident Donald Trump zu weltweiten Abkommen dieser Art steht.

Quelle: Apa/Ag.

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