Wirtschaft

Mindestlohn im Euroland Slowakei steigt

Im Euroland Slowakei steigt zum neuen Jahr der gesetzliche Mindestlohn. Bei einer 40-Stunden-Woche beträgt er künftig in der untersten Tarifgruppe 520 Euro, 40 Euro mehr als bisher. Das geht aus einer Verordnung der Regierung unter dem Sozialdemokraten Peter Pellegrini hervor. Insgesamt profitieren von der Erhöhung des nach Tarifgruppen gestaffelten Mindestlohns rund 151.000 Arbeitnehmer.

Der Durchschnittslohn liegt in der Slowakei bei rund 1000 Euro. Seit der EU-Erweiterung 2004 haben viele deutsche Unternehmen Produktionsstätten in dem Land unter dem Tatra-Gebirge aufgebaut, darunter der Autobauer Volkswagen und der Automobilzulieferer Continental. Erst im Oktober eröffnete der größte britische Autobauer Jaguar Land Rover eine neue Fabrik im westslowakischen Nitra.

Die Arbeitslosenquote sank im November auf den historisch niedrigen Stand von 5,09 Prozent. Unternehmerverbände klagen seit langem über einen Mangel an Fachkräften. Die Regierung will daher die Einstellung von Nicht-EU-Ausländern vereinfachen.

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