Wirtschaft

Rolls-Royce erwägt massive Stellenstreichungen

Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce erwägt einem Insider zufolge wegen der Luftfahrt-Krise infolge der Coronavirus-Pandemie massive Stellenstreichungen. Das Unternehmen denke darüber nach, bis zu 15 Prozent der Mitarbeiter zu entlassen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Wochenende.

Triebwerksbauer Rolls-Royce steckt in der Krise SN/APA (dpa)/Felix Kästle
Triebwerksbauer Rolls-Royce steckt in der Krise

Die Zahl könne sich auch noch ändern, da die internen Verhandlungen im Management andauerten, hieß es. Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, dass Rolls-Royce bis zu 8000 Stellen von derzeit 52.000 streichen könnte.

Eine Ankündigung des Unternehmens dürfte bis Ende Mai auf sich warten lassen. Bei Rolls-Royce war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Rolls-Royce hat wegen der Coronavirus-Krise bereits den Rotstift angesetzt. Das Unternehmen will mit verschiedenen Maßnahmen 750 Millionen Pfund (863 Millionen Euro) in diesem Jahr einsparen.

Rolls-Royce sicherte sich eine weitere Kreditlinie über 1,5 Milliarden Pfund und hat nun 6,7 Milliarden Pfund an liquiden Mitteln, um sich gegen die langfristigen Auswirkungen der Pandemie abzusichern. Der Triebwerkshersteller kassierte auch die Prognose für 2020.

Quelle: Apa/Ag.

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