Welt

Schiedsgerichte sollen Frieden stiften

Historisch gesehen wurde der Investorenschutz geschaffen, um Konflikte zu entpolitisieren. An ihrer heutigen Funktionsweise scheiden sich die Geister.

Schiedsgerichte sollen Frieden stiften SN/sn

Das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA), das nach langem Tauziehen nun doch unterzeichnet wurde, stand vor allem wegen des darin vorgesehenen neuen Schlichtungsverfahrens für Streit mit Investoren in der Kritik. Ursula Kriebaum, Professorin für Völkerrecht an der Universität Wien und Expertin für internationales Investitionsrecht, kann zwar einige Kritikpunkte am geplanten Investitionsschiedsgerichtssystem (ICS) nachvollziehen. Die generelle Verteufelung von internationalen Schiedsverfahren kann sie jedoch nicht verstehen. "Es ist einigermaßen erstaunlich, was man da erlebt", sagt sie im Gespräch mit den SN.

Weiterlesen wenn Sie mehr wissen wollen

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 19.11.2018 um 06:46 auf https://www.sn.at/wirtschaft/welt/schiedsgerichte-sollen-frieden-stiften-920101