Wirtschaft

Verkehrsministerin sieht noch Chance für Renault/Fiat

Die französische Verkehrsministerin hat einen neuen Anlauf zu einem Zusammengehen von Renault mit dem italienisch-amerikanischen Konkurrenten Fiat Chrysler nicht ausgeschlossen. Auf die Frage, ob die Gespräche zwischen beiden Autobauern darüber beendet seien, sagte Elisabeth Borne im TV-Sender BFM am Dienstag: "Ich glaube, das ist nicht abgeschlossen."

Die französische Politik glaubt noch an die Möglichkeit einer Fusion SN/APA (AFP)/LUDOVIC MARIN
Die französische Politik glaubt noch an die Möglichkeit einer Fusion

Tags zuvor hatte Finanzminister Bruno Le Maire erklärt, die Fusion bleibe eine sehr gute Option. Doch an den Bedingungen des französischen Staates, der an Renault mit 15 Prozent beteiligt ist, habe sich nichts geändert.

Fiat Chrysler hatte seine Bemühungen um eine Verschmelzung mit Renault vergangene Woche abgebrochen und das mit politischen Hindernissen in Frankreich begründet. Die Regierung in Paris will die Allianz von Renault mit dem japanischen Autobauer Nissan nicht gefährden. Dessen Zustimmung zur französisch-italienischen Auto-Hochzeit hing von einer Neuordnung der Überkreuzbeteiligung von Renault und Nissan ab. Wie Reuters am Montag von Insidern erfahren hatte, versuchen Renault und Fiat, die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

WIRTSCHAFT-NEWSLETTER

Abonnieren Sie jetzt kostenlos den Wirtschaft-Newsletter der "Salzburger Nachrichten".

*) Eine Abbestellung ist jederzeit möglich, weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Aufgerufen am 23.05.2022 um 04:14 auf https://www.sn.at/wirtschaft/welt/verkehrsministerin-sieht-noch-chance-fuer-renault-fiat-71569159

Kommentare

Schlagzeilen