Wirtschaft

Volvo will mehr Sicherheit durch Überwachung des Fahrers

Der schwedische Autobauer Volvo will das Autofahren sicherer machen. Am Mittwoch präsentierte Firmenchef Hakon Samuelsson, wie Volvo die häufigsten Unfallursachen wie Ablenkung, Drogeneinfluss und zu schnelles Fahren eindämmen will.

Das Auto soll eingreifen können wenn der Fahrer "schlecht fährt" SN/APA (AFP/GETTY)/Charley Gallay
Das Auto soll eingreifen können wenn der Fahrer "schlecht fährt"

Die nächste Pkw-Generation soll mit einem sogenannten Care-Key ausgestattet werden, über den man eine Höchstgeschwindigkeit programmieren kann - für sich und für andere, denen man seinen Wagen leiht.

Smarte Kameras sollen überwachen, ob der Fahrer seinen Blick nach vorn gerichtet hat und gegebenenfalls ein Warnsignal geben. Außerdem arbeitet Volvo an einem System, das automatisch die Geschwindigkeit drosselt, wenn die Straßenverhältnisse schlecht sind oder man zum Beispiel an einer Schule vorbeifährt. Bereits vor einigen Wochen hatten die Schweden angekündigt, dass ihre neuen PKW nicht schneller als 180 km/h fahren sollen.

"Wir können das Auto eingreifen lassen, wenn der Fahrer schlecht fährt", führte Samuelsson aus. "Doch die Frage ist, wie weit ein Autobauer Big Brother sein sollte." Volvo wolle mit den Innovationen zu einem Dialog anregen.

Quelle: Apa/Dpa-Afx

Aufgerufen am 21.10.2019 um 05:28 auf https://www.sn.at/wirtschaft/welt/volvo-will-mehr-sicherheit-durch-ueberwachung-des-fahrers-67557355

Schlagzeilen