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VW steht offenbar kurz vor Milliardenvergleich mit US-Justiz

Volkswagen steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz davor, die strafrechtlichen Ermittlungen der US-Justiz im Dieselskandal mit einem Vergleich beizulegen. In der kommenden Woche könne eine Einigung erzielt werden, die den Konzern Strafzahlungen von mehreren Milliarden Dollar kosten werde, schrieb das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Scheinbar wurden sich beide Seiten in dem Milliardenstreit einig.  SN/APA (dpa)/Arno Burgi
Scheinbar wurden sich beide Seiten in dem Milliardenstreit einig.

Ein VW-Sprecher wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. Man befinde sich weiter in Gesprächen mit den US-Behörden.

Volkswagen bemüht sich, die Auseinandersetzung mit dem US-Justizministerium noch vor Amtsantritt des künftigen Präsidenten Donald Trump am 20. Jänner beizulegen. Die US-Ermittler prüfen seit über einem Jahr kriminelle Vergehen im Zusammenhang mit im September 2015 vom Konzern eingeräumten Manipulationen von Abgaswerten. In zivilrechtlichen Verfahren hat sich VW bereits mit US-Klägern auf außergerichtliche Vergleiche geeinigt, die den Konzern mehr als 17 Milliarden Dollar kosten könnten.

Quelle: Apa/Dpa

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