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VW und USA sprachen über Strafrechts-Ermittlungen

Der deutsche Autokonzern Volkswagen hat nach Angaben von Insidern in den USA erste Gespräche über eine Einigung bei den strafrechtlichen Ermittlungen im Abgasskandal geführt. Die Verhandlungen hätten mit Vertretern des Justizministeriums in Washington stattgefunden, sagten am Montag zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

VW und USA sprachen über Strafrechts-Ermittlungen SN/APA (dpa)/Rainer Jensen
Strafe von rund einer Milliarde Euro droht.

Das "Wall Street Journal" berichtete zudem unter Berufung auf Insider, dem deutschen Autobauer könnte eine Strafe von mehr als 1,2 Milliarden Dollar (1,08 Mrd. Euro) auferlegt werden. Der Skandal um von VW weltweit mithilfe einer Software manipulierte Abgaswerte an rund elf Millionen Dieselfahrzeugen war voriges Jahr in den USA aufgeflogen. Dort verhandelt VW mit den Behörden über eine Lösung für Hunderttausende Fahrzeuge verhandelt.

Quelle: Apa/Ag.

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