Wirtschaft

Weitere Hinweise auf Manipulationen bei Porsche-Benzinern

Im Abgasskandal verdichten sich beim deutschen Autobauer Porsche die Hinweise auf Manipulationen auch bei Benzinfahrzeugen. Bei Ermittlungen habe sich der Verdacht erhärtet, dass bei Benzinern getrickst worden sei, um bei Prüfungen den CO2-Ausstoß zu verringern, berichtet das Magazin "Business Insider". Demnach bestätigten Mitarbeiter der hauseigenen Revision, dass Porsche bei Prüffahrzeugen spezielle Zahnräder im Getriebe verwendet habe - andere als in der Serienproduktion.

Mitarbeiter sollen Hinweise gegeben haben SN/APA (dpa)/Marijan Murat
Mitarbeiter sollen Hinweise gegeben haben

Dies könne dazu geführt haben, dass bei Abgasprüfungen ein geringerer Kraftstoffverbrauch als letztlich auf der Straße ausgewiesen wurde, hieß es. Ein Porsche-Sprecher sagte dazu am Mittwoch: "Die vorliegende Konstellation kann in Einzelfällen erfolgt sein. Die Sachverhalte liegen nach den vorliegenden Erkenntnissen jedoch sehr weit in der Vergangenheit." Bei internen Untersuchungen sei man auf Hard- und Softwarebestandteile gestoßen, die in Typisierungsmessungen verwendet worden seien. "Hierbei kann es in Einzelfällen auch zu Abweichungen von Serienständen gekommen sein." Man habe den zuständigen Behörden die eigenen Erkenntnisse weitergegeben.

Der Sprecher sagte, die Untersuchungen dauerten an, man könne noch keine finalen Angaben machen. Es gehe nur um Fahrzeuge, die bereits vor einigen Jahren entwickelt worden seien. "Es gibt keine Belege dafür, dass Fahrzeuge in der laufenden Produktion betroffen sind."

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