Leserbrief

380kV-Leitung: Direkte Demokratie wäre möglich gewesen

Seit Beginn des Projekts 380 KV-Leitung ist ein Totalversagen
der Landespolitik festzustellen.
Die Landespolitiker taten nicht das, wofür sie gewählt wurden -
nämlich Ihre politische Verantwortung wahr zu nehmen und die
Bevölkerung in diese wichtige Entscheidung miteinzubeziehen.
Eine besondere Rolle ist den Verantwortlichen bei
der APG - die Errichter der Freileitung, zuzuschreiben.
War anfangs noch die Rede davon, dass jegliche Form der Verkabelung
unmöglich ist, sind im Laufe der Diskussion immer mehr Fakten zu Tage getreten,
dass eine Verkabelung technisch problemlos machbar wäre - zu höheren Kosten aber dafür ohne den Landschafts zerstörerischen Wahnsinn hinnehmen zu müssen.
Die Politik wäre verpflichtet gewesen, einen Kostenvergleiche zwischen
Freileitung und Verkabelung, dargestellt in der Form, was eine KW/h Strom
für den Konsumenten kostet wenn der Strom über die Freileitung oder alternativ
durch die Verkabelung fließt, durch ein unabhängiges Expertengremium erstellen zu lassen.
Über dieses Papier hätte dann die Salzburger Bevölkerung abstimmen können -
das wäre direkte Demokratie von der alle Politiker so gerne reden, aber leider
darauf vergessen, wenn es soweit ist.


Mag. Gerhard Kletzl, 5110 Oberndorf

Aufgerufen am 27.11.2020 um 03:47 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/380kv-leitung-direkte-demokratie-waere-moeglich-gewesen-94621228

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