Leserbrief

Bauzeitraum sollte so kurz wie möglich sein

Jeder Bauherr versucht, sein Projekt so schnell wie möglich zu bauen, um Kosten zu sparen, nachfolgende Verantwortliche nicht erst wieder auf Stand bringen zu müssen, damit der Bau fortgesetzt werden kann, und wirtschaftliche Beeinträchtigungen so klein wie möglich zu halten. Das sollte auch für Salzburg gelten. Bei einem vertraglich geregelten Baukostenrahmen zwischen Bund, Land und Stadt für den S-Link zwischen Hauptbahnhof, Hellbrunnerbrücke bis Hallein geht es daher primär darum, den Bauzeitraum so kurz wie möglich zu halten, damit Baustelleneinrichtungskosten, Baukostensteigerungen, Valorisierungen usw. minimiert werden können.
Es ist sinnvoll, das Gesamtprojekt mit den Verknüpfungen zwischen der Lokalbahn und den ÖBB-Strecken in zwei Abschnitten von Hallein und Salzburg-Hauptbahnhof ausgehend bis zur Hellbrunnerbrücke zu bauen und dies bestenfalls von den jeweiligen Endpunkten und ab Hellbrunnerbrücke in zwei Richtungen gleichzeitig zu beginnen. Damit kann die Bahn bereits auf fertigen Gleisen in Betrieb genommen werden. Die SPÖ braucht keine Angst mehr zu haben, dass die Bahn nicht über den Mirabellplatz hinauskommt, alle anderen Parteien hätten die Gewissheit, dass das Gesamtprojekt kostenoptimiert binnen längstens zehn Jahren umgesetzt ist und die Verkehrsentlastung im gesamten Eisenbahnnetz schrittweise im Zentralraum zwischen Ostermiething, Lamprechtshausen, Straßwalchen, Hallein, Grödig-Hangenden Stein und Golling für die Bevölkerung wirken kann. Wird entlang der Alpenstraße die Gleisanlage an der Oberfläche auch noch als Rasengleis ausgeführt, bleiben alle Grünflächen erhalten, weil dort nur der Zug fahren kann. Die Politik ist am Zug!


Mag. Georg Fuchshuber, 5020 Salzburg

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