Leserbrief

Eine menschenfreundliche und umweltschonende Stromleitung

Niemand der Freileitungsgegner ist gegen einen notwendigen Stromtransport. Wir sind ein Teil der Bevölkerung vom Land Salzburg und möchten eine menschenfreundliche und umweltschonende Stromleitung.
Ganz wichtig ist uns der Wald, besonders der Schutzwald. Die APG versucht immer wieder, uns in ein negatives Eck zu stellen und versucht mit allen Mitteln noch schnell vor der Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes Fakten zu schaffen. Unser Problem dabei ist der Wald. Wenn die Bäume liegen, kann man sie nicht einfach wieder aufstellen. Schutzwälder brauchen 50 Jahre, um ihre Funktion wieder zu erlangen.
Dazu kommt noch die Klimaveränderung. In den nächsten Jahren werden immer öfter Stürme, Hochwässer, Schneechaos und Trockenheit über uns hereinbrechen. Die Auswirkungen haben wir teilweise schon erlebt. Ich bin mir aber sicher, das war erst der Beginn der Katastrophen.
Ich ersuche die APG und die Politiker, so eine Zerstörung des Landes selber zu hinterfragen. Dürfen wir das unseren Kindern und Enkelkindern antun? Ist es das wirklich wert? Vom Geld und Gewinn allein können sie nicht leben. Warum zerstören wir ihnen den wichtigsten Schutzfaktor: "Den Wald!"
Zu guter Letzt möchte ich noch allen Politikern in der Landesregierung zu ihrem einstimmigen Beschluss gratulieren, gemeinsam noch einmal ein Ansuchen an die zuständigen Ministerien in Wien zu stellen, um einen Rodungsstopp für unseren Wald zu erreichen.

Gerti Höllbacher, 5425 Krispl

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