Leserbrief

Einen Wahlkampf positiv führen

Zum Standpunkt von Alexander Purger, "Wenn Schmutz das einzige Thema ist" (SN v. 27. 7.):
Einmal mehr bringt Alexander Purger etwas auf den Punkt, was Parteistrategen noch immer nicht begriffen zu haben scheinen: Mitbewerber schlecht zu machen, um sich dadurch selber besser darzustellen, funktioniert nicht. Nur die, die einen positiven Wahlkampf führen und auf ihre Inhalte und Stärken, ja und auch Visionen, setzen, werden (hoffentlich) reüssieren. Ob ein Kanzlerkandidat evtl. kokst, ein Ex-Vizekanzler (im besten Fall selbstironische, im schlimmeren einfach nur dumme) Tweets aus Ibiza teilt, wer was wie warum schreddern ließ … what shalls? Entscheidend ist, wohin sich unser träges Schiff bewegen soll. Dass man das auch erklären und vor allem aushandeln muss, ist Politik. Inhalte statt Personen. Haltung statt Spin-Doktoren. Ehrlichkeit statt Campaigning.

Gertrud Schöffl, 4846 Redlham

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