Leserbrief

Projekt S-Link geht bis Hallein

In einem SN-Artikel redet Bgm.-Stv. Bernhard Auinger von "Lachnummer". Die hat längst er selbst abgeliefert in seinem verbissenen Kampf gegen den "S-Link". Längst fragt sich jeder einigermaßen informierte Bürger, warum sich Auinger so hartnäckig gegen dieses dringend notwendige Projekt stemmt. Man muss klar zur Erkenntnis kommen, dass dieses Projekt in seiner Dimension Stadtvize Auinger völlig überfordert.

Anzunehmen ist, dass Auinger des Lesens mächtig ist. Unverständlich ist, warum er diese Fähigkeit in Sachen "S-Link", nicht anwendet. Es gibt einige Faktenbeschreibungen im Internet, wie www.s-link.at oder www.rsb.jetzt. Dort ist längst alles erklärt, auch die einfachsten Fragen. Das Projekt geht nachweislich bis Hallein und endet nicht am Mirabellplatz. Der Vergleich der Wiener "U-Bahn" mit der Salzburger "Stadtbahn", mit erheblichen technischen Unterschieden, muss in die Hosen gehen. Auch das ist auf den genannten Websites nachzulesen. Das passiert, wenn man fälschlich den Begriff "U-Bahn" verwendet!

Die Finanzierung ist nach dem Privatbahngesetz BGBl. I Nr. 39/2004 §4 klar geregelt. Die Salzburger Lokalbahn ist nämlich eine "Privatbahn" und keine "U-Bahn". Nach dem Privatbahngesetz werden solche Infrastruktur-Vorhaben aus den jeweiligen MIP (Mittelfristiges Investitionsprogramm des Bundes) mit 50% durch den Bund finanziert. Das wurde in Sachen S-Link mit der Verkehrsministerin vertraglich festgelegt. Es gibt also eine "Finanzierungsvereinbarung" und der hat auch Herr Vizebürgermeister zugestimmt. Offensichtlich hat Auinger nicht nur Probleme beim Lesen, sondern auch mit dem Gedächtnis.

So ist Auinger die "Lachnummer", nicht das Projekt "S-Link". Es wird doch irgendjemand in der SPÖ das Projekt so erklären können, dass es sogar ein offensichtlich völlig überforderter Stadt-Vize Auinger versteht.


Richard Fuchs, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 25.09.2022 um 05:48 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/projekt-s-link-geht-bis-hallein-123391090

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