Leserbrief

S-Link: Ja, aber nicht so!

Das Megaprojekt S-Link wird völlig falsch angegangen! Es muss von Beginn an klar vermittelt werden, was die Begleitmaßnahmen sind. Bleibt nämlich das Angebot an die Autofahrer, wie es ist, dann ist der S-Link sinnlos - weil kaum wer sein Auto aufgibt, wenn er damit fahren und es wo abstellen kann. Ergo muss mit dem S-Link einhergehen, dass Verkehrsfläche für die Autos reduziert wird, egal, ob es um Fahrbahn- oder Parkflächen geht. Es muss den Autofahrern/-innen klar sein, dass es ungleich mühsamer und vor allem teurer wird, mit dem eigenen Auto zu fahren, denn mit dem S-Link bzw. den Öffis generell.

Und natürlich muss klar sein, dass der S-Link nicht am Mirabellplatz endet, sondern zügig bis in den Süden durchgebaut wird. So wie es jetzt läuft, bin ich dafür, dass es nochmal versenkt wird. Und ich freue mich, wenn Herr Rehberg und weitere Personen das Mittel der direkten Demokratie wählen, um Stadt und Land vor großem Schaden zu bewahren. Der S-Link könnte schon oberirdisch fahren, die Flächen wären vorhanden, müssten nur den Autos weggenommen werden. Aber das wird mit der ÖVP in diesem Land nie gehen, da werden lieber Milliarden im Seeton versenkt.

Günter Österer, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 26.09.2022 um 05:23 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/s-link-ja-aber-nicht-so-123504124

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