Leserbrief

Und der Bestrahlungsschutz?

Als Passivraucherin "atme ich auf", dass der längst überfällige Nichtraucherschutz in der Gastronomie zum Einsatz gekommen ist. In engem Zusammenhang damit steht die Tatsache, dass wir einer Zwangsbestrahlung durch das Mobilfunknetz ausgesetzt sind in Form von Handymasten, WLAN und dem Telefonieren mit Handys. Inzwischen gibt es an die 40.000 Mitbürger, die massiv an den Auswirkungen der Funkstrahlen leiden. Nicht von ungefähr siedeln sich immer mehr Menschen in der National Radio Quiet Zone (NRQZ) in den USA an, einer Schutzzone funktechnischer Anlagen, die ca. 34.000 Quadratkilometer umfasst, was der Größe Nordrhein-Westfalens entspricht.
Wir brauchen neben dem Nichtraucherschutz auch den Schutz gegen die Zwangsbestrahlung durch allgegenwärtige, gesundheitsschädigende, starke Funkstrahlung. Das beginnt schon, ähnlich wie beim Passivrauchen, beim Passivtelefonieren.
Bevor uns der Ausbau von 5G-Funk übergestülpt wird, ohne gefragt worden zu sein, müssen schnellstens Maßnahmen dagegen getroffen werden, denn durch den 5G-Funk werden wir noch ungleich stärkeren Strahlenbelastungen ausgesetzt, als es bereits jetzt der Fall ist.
"Die einen verdienen daran, die anderen werden krank", so zu lesen auf einem großen Plakat an einem Privathaus am Ammersee. Der Nachbar hat auf einer extra dazu gekauften Parzelle einen großen Handymast aufstellen lassen, was ihm pro Monat 4000 Euro einbringt.

Christine Schönherr, 5412 Puch

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