Leserbrief

Unnötiges Tierleid

Muss nicht sein, keinesfalls die extrem langen Transporte quer durch Europa, eingepfercht, bei Hitze und Kälte - oft bis zu jenen Mast- bzw. Verladehäfen in den Südländern, von denen die, von unseren Bauern meist liebevoll aufgezogenen, gehätschelten Tiere, nach qualvoller Überfahrt in islamische Länder, dort in sogenannten Schlachthöfen (oft nach dem Ausstechen der Augen und dem Durchtrennen der Achillessehnen) zum Schafott geschleift werden, um nach der Schächtung langsam auszubluten ...

Ja, zur gänzlichen Vermeidung der leidvollen Transporte gibt es in einzelnen Ländern Europas bereits sogenannte "mobile Schlachthöfe", d. h. Lastwagen mit Schlachtkammer-Aufbauten bzw. - Anhängern, die den EU-Hygienevorschriften entsprechen und die zu den einzelnen Bauernhöfen (Weilern, Dorfrändern) fahren, wo über die herabgelassene Rückwand die hineingeführten Tiere - in Anwesenheit der gewohnten Betreuungsperson! - mittels (lasergeführten) Bolzenschuss blitzschnell getötet werden.

Die weitere Verarbeitung des toten Tieres kann am Hof erfolgen bzw. im nächstgelegenen Großschlachthof - für eine größere Anzahl von Schlachtungen müsste dieser Ablauf wohl besser organisiert werden.

Resümeé: Lebendtransporte lassen sich mittels "mobiler Schlachthöfe" einfach durch Kühlwagentransporte ersetzen.

Dipl.-Ing. Max Ortner, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 22.01.2021 um 11:35 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/unnoetiges-tierleid-80291998

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