Leserbrief

Verkehrsplanung in Salzburg-Land und Stadt

Man kann auch seine Meinung ändern - und Geld sparen! Warum muss man die "Lokalbahn" mit großem finanziellem Aufwand unterirdisch zum Mirabellplatz verlängern? Damit schafft man nur neue Probleme mit dem Weitertransport der Fahrgäste aus dem Norden. Wie geht es dann weiter vom Mirabellplatz? Gefasste Beschlüsse kann man auch ändern!

Eine Lösung vor dem St.-Nimmerleins-Tag könnte so aussehen: Nach dem raschen Ausbau der Lokalbahn zweispurig bis Lamprechtshausen bzw. Timelkam könnte man einen 15-Minuten-Takt anbieten. Das würde viele Autofahrer, die die Lamprechtshausener Landstraße in der Früh vor der Stadt zustauen, bestimmt leichter zum Umsteigen animieren. Der Weitertransport ab Hauptbahnhof Richtung Süden und Westen könnte mit der S-Bahn erfolgen. Bei gleichzeitigem Ausbau der "Stieglbahn" bis zum Flughafen wäre auch eine Entspannung Richtung Westen möglich. Obusse und Busse könnten die "restlichen" Passagiere von einem attraktiven Busterminal vor dem Hauptbahnhof mit neuem Konzept problemlos verteilen.

Die vorhandene ungenutzte "tote" Röhre unter der Rainerstraße könnte mit einer Verbindung zur Bahnhofs-Tiefgarage mit der bestehenden Einfahrt kostengünstig für weitere Stellplätze ausgebaut werden.

Ich glaube, damit könnte man dem Steuerzahler wahrscheinlich Millionen Euro ersparen und es wäre relativ schnell umsetzbar.

Siegfried Berger, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 09.12.2021 um 04:09 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/verkehrsplanung-in-salzburg-land-und-stadt-78430633

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