Belphegor

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Belphegor
Gründung: 1991 unter dem Namen BETRAYER
Genre: Black Metal / Death Metal
Website: http://www.belphegor.at/
Aktuelle

Besetzung

Gesang, Gitarre: Helmuth Lehner (seit 1991):
Gitarre: Bernd „Bernth“ Brodträger (seit 2010, Gastmusiker)
E-Bass, Backing Vocals: Serpenth (seit 2006)
Schlagzeug: Martin „Marthyn“ Jovanovic (Gastschlagzeuger seit 2009)
Weitere ehemalige Mitglieder
Gitarre Sigurd Hagenauer (1993-2007)
Gitarre: Michael „Morluch“ Benischek (2008-2009)
Gitarre (Live): Anthony Paulini (2009-2010)
Schlagzeug (Live): Robert Kovacic
Schlagzeug(Live): Jan „Blastphemer“ Benkwitz (2007))
Schlagzeug: Tony Laureano (2007)
Schlagzeug: Tomasz „Nefastus“ Janiszewski (2005-2006, 2008-2009)
Schlagzeug: Florian „Torturer“ Klein (2003-2005, 2008)
Schlagzeug: Man Gandler
Schlagzeug: Chris (1991-1995)
E-Bass, Gesang Mäxx (1992-1995)
E-Bass, Gesang: Mario „Marius“/„Reverend Mausna“ Klausner (1996-2002)
E-Bass, Gesang: Bartholomäus „Barth“ Resch (2002-2006)
E-Bass (Live): A.X.
E-Bass: Robin Eaglestone (2006)
Belphegor am Rock The Lake Festival 2007

Belphegor benannt nach einem Dämonen aus der jüdischen und christlichen Mythologie, ist eine Band aus Salzburg.

Bandgeschichte

Die Band gründete sich 1991 unter den Namen Betrayer und veröffentlichten zwei Demos, Kruzifixion und Unborn Blood. Sie änderten 1993 den Namen in Belphegor um, da es einige Bands in diesem Musikgenre gab, die sich Betrayer nannten. Ihr Debüt Album The Last Supper brachte die Band bei Lethal Records heraus, die beiden Folgealben bei Last Episode. Letzteres Label war für die Band ein „scheiß Kapitel“ denn nach Meinung Belphegors erfuhren Sie mangelnde Unterstützung durch diese Plattenfirma. Dieses wollte das Album Necrodaemon Terrorsathan nicht entsprechend den Wünschen der Band herausbringen; mit dem Cover, auf dem eine Frau mit einem Ziegenbock Geschlechtsverkehr praktiziert („In Österreich verhindert ein weißes Deckblatt mit dem Logo der Band den direkten Blick auf das Cover“), und mit der Veröffentlichung der Texte war das Label auch nicht einverstanden.

Das Album stellt eine Fortsetzung des Vorgängers Blutsabbath dar, was auch durch die Regenfälle als Outro bzw. Intro der jeweiligen CD als Bindeglied zwischen den beiden Alben verdeutlicht werden sollte.

Belphegor gründete das Label Phallelujah Productions und veröffentlichte in Eigenregie das Live Album Infernal Live Orgasm.

Danach wechselte die Band zu dem Label Napalm Records, welches neben Österreich auch einen Firmensitz in Amerika (USA) besitzt. Wegen des Albums Lucifer incestus wurde ein Indizierungsverfahren eingeleitet, das jedoch vom achtköpfigen Gremium eingestellt wurde. Der Antrag auf Indizierung war vom laut metal.de „katholisch-bayrischen“ Jugendamt ausgegangen und wurde daher als vom Klerus ausgehend interpretiert.

Nach der Plattenfirma Napalm Records, erhielt die Band einen Major Vertrag bei einem der bekanntesten Plattenfirmen im Subgenre des Black/Thrash/Death Metals. Nuclear Blast mit sitz in Deutschland und ebenfalls in den Staaten (USA).

Jänner 2006 erlitt Barth (Bassgitarre) einen Unfall bei dem die rechte Hand verletzt wurde. Nach der Operation war unklar, ob er wieder als Bassist einsteigen könne. Bei Konzerten wurde er zeitweilig durch den deutschen Bassisten A.X. ersetzt.

Im Frühjahr 2008 musste Gitarrist Sigurd aus Gesundheitsgründen pausieren; er wurde von Morluch ersetzt.

Die Aufnahmen zu Bondage Goat Zombie begannen Anfang 2009 und wurden im Juni des Jahres beendet. Zwischendurch war die Band auf Tour durch Skandinavien, die USA und Kanada.

Das nächste Album Walpurgis Rites – Hexenwahn wurde am 9. Oktober in Europa und am 20. Oktober in den USA über Nuclear Blast veröffentlicht; zum Titel Der „Geistertreiber“ wurde ein Musikvideo gedreht, das auf der Digipak-Version des Albums zu finden ist.

Zwischen Juni und Oktober 2010 wurde das Album Blood Magick Necromance im Abyss Studio (Schweden) mit Peter Tägtgren (ein renommierter und geschätzter Produzent) aufgenommen. Das Album wurde europaweit am 14. Jänner 2011 veröffentlicht.

Im Oktober 2011 gab die Band auf ihrer offiziellen Internetseite bekannt, dass sich Sänger und Gitarrist Helmuth Lehner einer „ernsthaften und schwierigen Operation“ unterziehen musste. Deswegen wurden alle geplanten Auftritte bis Mai 2012 abgesagt.


Diskografie

Studioalben

  • 1995: The Last Supper
  • 1997: Blutsabbath
  • 2000: Necrodaemon Terrorsathan
  • 2003: Lucifer incestus
  • 2005: Goatreich – Fleshcult
  • 2006: Pestapokalypse VI
  • 2008: Bondage Goat Zombie
  • 2009: Walpurgis Rites – Hexenwahn
  • 2011: Blood Magick Necromance

Livealben

  • 2002: Infernal Live Orgasm

Weitere Veröffentlichungen

  • 1991: Kruzifixion (Demo) als Betrayer
  • 1993: Bloodbath in Paradise (Demo)
  • 1994: Obscure and Deep (Single)


Chartplatzierungen

  "Bondage Goat Zombie"
   Charts|Deutschland|Platz 81|Datum - 28.04.2008 (1 Woche)
   Charts|Österreich|Platz 42|Datum - 25.04.2008 (2 Wochen)
 
 
  "Walpurgis Rites – Hexenwahn"
   Charts|DE|99|26.10.2009 (1 Woche)
   Charts|AT|60|23.10.2009 (1 Woche)
 
  "Blood Magick Necromance"
   Charts|DE|97|28.01.2011 (...Woche)
   Charts|AT|39|28.01.2011 (... Woche)
 

Quellen Chartplatzierungen:

Einzelnachweise

1.↑Cameron Edney: Belphegor.

2.↑Thomas: Interview mit Helmuth zu "Goatreich - Fleshcult", zugegriffen am 21. November 2011.

3.↑BELPHEGOR: Gitarrist Sigurd muss Pause machen

4.↑Eike Frommeyer: Belphegor: Wieder im Studio

5.↑Official BELPHEGOR Website. Abgerufen am 23. November 2011 (englisch).

6.↑ Sad1914 Amboss Interview

Weblinks

Belphegor Bandprofil bei Nuclear Blast