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Scapulierfest

Das Skapulierfest wird immer um den 16. Juli herum abgehalten.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft

Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel[1]

Dieser Gedenktag geht auf den Karmeliterorden zurück, der die Marienverehrung besonders pflegt. Der Orden leitet sich von Eremiten auf dem Berg Karmel in Palästina her. Diese Eremiten flüchteten im 13. Jahrhundert vor den Sarazenen nach Europa. Ein besonderes Merkmal des Ordens ist das Skapulier, dessen Träger damit eine besondere Marienverehrung ausdrücken.

Das Skapulier

Das Skapulier ist ein etwa brustbreites Tuch, das über dem Ordenskleid liegt. Der 16. Juli heißt deshalb auch Scapulierfest. Der Gedenktag selbst geht auf das 14. Jahrhundert zurück und wurde von Papst Benedikt XIII 1726 auf die ganze Kirche ausgedehnt.

Aus praktischen Gründen wurde später zum Tragen das Skapulier auf einen kleinen Stoffstreifen verkleinert, der auch in unter der Alltagskleidung verborgen, mitgetragen werden konnte.

In Salzburg

In der Salzburger Pfarre Thalgau hat das Skapulierfest eine jahrhundertalte Tradition. Hier bestand eine eigene Skapulierbruderschaft und es wurde bei der Skapulierprozession von den Himmelträgern ein besonderer Mantelumhang getragen. Auch in der Pfarre St. Johann im Pongau wird jährlich ein Skapulierfest unter Teilnahme der Vereine abgehalten. Es erfolgt eine Prozession mit der Monstranz und an vier Altären wird ein Evangelium verlesen und der Segen erteilt.

Bildergalerie vom Skapulierfest in Thalgau

Weblink

  • dieser befindet sich bei Haifa in Israel