Ursulinenkloster

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Die Gebäude des ehemaligen Ursulinenklosters liegt am westlichen Ende der Salzburger Altstadt zwischen Salzach, Ursulinenplatz und Gstättengasse.

Geschichte

Dem Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er 1695 zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die Ursulinen von Klagenfurt nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen Schloss Arenberg untergebracht wurde. Doch schon 1698 übersiedelte man in die Gstättengasse zum Klausentor.

1699 wurde dort daher der Grundstein für das Ursulinenkloster und die angeschlossene Kirche St. Markus gelegt. Durch die Enteignung in der NS-Zeit war das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen und man entschloss sich zu einem Neubau. Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen Privatgymnasium St. Ursula wurde dann1957 nach Glasenbach hin verlegt. Die ehemaligen Klosterräume werden seit 1959 weitgehend vom Naturkundemuseum Haus der Natur genutzt. Bis 2007 war in den nordöstlichen Gebäuden das Salzburger Museum Carolino Augusteum untergebracht gewesen.

Im südöstliche Teil befand sich die Stieglbrauerei zu Salzburg. 1909 verkaufte Heinrich Kiener das alte Gebäude an der Gstättengasse an die Stadtgemeinde Salzburg. Diese wiederum verkaufte das sanierungsbedürftige Gebäude an das Ursulinenkloster. Die Ursulinen ließen es abreissen und erbauten ein Mädchen-Realgymnasium. Dieses schließlich wich dem Gesundheitsamt Salzburg, das 2008 aus diesem Gebäude auszog.

Quelle