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Weißer Stechapfel

Stechapfelblüte
Stechapfelfrucht und noch nicht offene Blüte

Der Weiße Stechapfel (Datura Stramonium L.) ist ein Nachtschattengewächs (Solanaceae), zählt zu den Giftpflanzen im Bundesland Salzburg und findet sich trotz seiner hochgradigen Giftigkeit auch als Zierpflanze in heimischen Gärten.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Es handelt sich um ein einjähriges Kraut, das bis zu einem Meter hoch wachsen kann. Seine Wurzel ist spindelförmig, sein Stängel gabelig verzweigt. Die Blätter des Weißen Stechapfels sind auffallend geädert und ausgebuchtet und strömen einen unangenehmen und betäubenden Geruch aus. Die Blüten der Pflanze sind lang und weiß oder violett gefärbt. Die Fruchtkapseln wachsen eiförmig und sind stachelig oder kahl. Sie springen mit vier Klappen auf und beinhalten zahlreiche Samen.

Standort

Der Weiße Stechapfel benötigt sonnige und nährstoffreiche Standorte und kommt außerhalb von Ziergärten an Schutthalden, Weg- und Ackerrändern, sowie am Rand von oder in Kartoffelfeldern vor.

Giftige Pflanzenteile und Vergiftungserscheinungen

Sämtliche Pflanzenteile und besonders Wurzel und Samen sind stark giftig. Vergiftungszeichen sind Mundtrockenheit, erweiterte Pupillen, Herzrasen, Verwirrung, Halluzinationen. Der Verzehr kann bis zum Tod durch Atemlähmung führen.

Quellen

  • Giftpflanzen. Ein Begleiter für Eltern und Interessierte. HG Salzburger Bildungswerk, Salzburg, 2011