Leserbrief

Funkstrahlung: Mögliches Karzinogen

Der Mann, der im Wald lebt, und auch das Journalistennetzwerk Investigate Europe haben erfolgreich recherchiert, wie die WHO zu ihren vermeintlichen "Erkenntnissen" kommt, dass allein die "Angst" vor Funkstrahlung krank machen würde. Was gern verheimlicht wird, ist, dass laut IARC / WHO Funkstrahlung als mögliches Karzinogen gilt (wie Schweißrauch, Blei oder DDT). Interessant ist auch, dass die meisten von denen, die nach langjähriger intensiver Nutzung von Funk krank geworden sind, ihren Funk- oder Elektronik-Beruf freiwillig und ohne jegliche Angst ausgeübt haben. Aber jetzt reagiert ihr Körper, ähnlich wie bei einem Allergiker, sogar im Doppel-Blind-Versuch eindeutig auf zu starke Strahlung, z.B. durch höhere Pulsfrequenz oder veränderte HRV. Würde diese körperliche Reaktion auf Funk-Bestrahlung allein durch Angst hervorgerufen, so müssten all diese Patienten hellseherische Fähigkeiten haben. Sonst könnten sie ja im Doppel-Blind-Versuch gar nicht wissen, wann der Funk da ist und wann sie ihre Symptome bekommen sollen. Ob wohl all die Bäume, die senderseitig absterben und die Bienen, die in starker Funkstrahlung die Orientierung verlieren, dies nur aus Angst tun? Haben etwa schon kleine Kinder Angst vor Magnetfeldern, so dass sie z.B. unter Hochspannungsleitungen häufiger unter Leukämie leiden? Merke: Auch niederfrequente Magnetfelder sind seit 2002 als mögliches Karzinogen gelistet! Bleibt zu hoffen, dass auch FMK, Wissenschaftlicher Beirat Funk und WHO diese Erkenntnisse zur Kenntnis nehmen und endlich zu Vorsorgemaßnahmen raten, so wie es die "10 medizinischen Handyregeln" seit über 10 Jahren vorbildlich tun.

Peter Müller, Sprecher der Selbsthilfegruppe Elektrosmog Salzburg

Aufgerufen am 18.09.2019 um 10:13 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/funkstrahlung-moegliches-karzinogen-69657688

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