Leserbrief

Widerstand gegen Handymast in Wals

Vielen Dank für die Berichterstattung am 18. 6. 2019 im ORF und am 19. 6. 19 in den SN... Wir wollen alle telefonieren und wir wollen eine perfekte Verbindung, kontert und argumentiert der Ortschef von Wals. Dem möchte ich entschieden entgegenhalten Herr Bürgermeister Maislinger: "Würden wir 'alle' nur unterwegs übers Handy telefonieren wollen, würde der alte Mobilfunkstandard G2 und G3 bedenkenlos ausreichen." Leider hängen die User aber heute stundenlang im Netz, benutzen Streamingdienste, posten und erledigen allerlei andere Unsinnigkeiten am Smartphone. Und das alles via Funk, obwohl die kabelgebundene und damit gesundheitsverträglichere Variante mittlerweile tadellos in (fast) allen Bereichen umsetzbar wäre. Als Bürger hätte ich jedoch ein besseres Gefühl, würde mich mein Ortschef in solchen entscheidenden Belangen ernst nehmen und unterstützen. Die Sorgen der Anwohner sind durchaus verständlich, geht es doch hier um deren Gesundheit. Vor allem auch um die gesundheitliche Zukunft der Kinder.
Ich kann mir Besseres vorstellen, als einen 36m hohen Sendemast im Genick zu haben. Das es zu Gesundheitsschäden kommen kann, ist längst von unabhängigen Wissenschaftlern erwiesen und lässt sich auch von den Mobilfunkanbietern A1 und Magenta nicht schönreden. Auch wenn diese betonen, dass alle rechtlichen und behördlichen Vorgaben erfüllt werden. Ist es doch die Langzeitwirkung, die ein unkalkulierbares Risiko darstellt.

Daniela Pichler, 5324 Hintersee

Aufgerufen am 22.01.2020 um 11:19 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/widerstand-gegen-handymast-in-wals-72509830

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