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Die wunderbare Metamorphose des Totenkopfschwärmers

Mit bis zu zwölf Zentimetern Flügelspannweite gehört der Totenkopfschwärmer zu den größten Nachtfaltern Europas. Ständige Heimat dieser Art sind die Tropen Afrikas. Von dort fliegt er jährlich in wechselnder Anzahl über die Alpen nach Europa ein. Der Name kommt von der an einen Totenkopf erinnernden Zeichnung auf der Brust.
Die Eier werden einzeln, meist an der Unterseite von Kartoffeln und Nachtschattengewächsen, gelegt. In diesem Fall auf einem Pfaffenhütchen. Die Raupe wird bis zu zwölf Zentimeter groß und nimmt das 1000-fache an Körpermasse zu. Gefressen wird nur in der Nacht; tagsüber versteckt sie sich im Gebüsch.
Zur Verpuppung graben sich die Raupen bis zu 20 Zentimeter tief in die Erde ein. Nach etwa drei Wochen schlüpft der Schmetterling. Bei Gefahr kann er Piepslaute ausstoßen. In diesem Fall lasse ich den Falter wieder frei, er fliegt wahrscheinlich in den Süden zurück.

Franz Wagner, 5163 Mattsee

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