Kellerrecht

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Das Kellerrecht bzw. die Kellerrechte sind zwei Rechte, die sich auf unterschiedliche Dinge beziehen, wobei die Kellerrechte im Zusammenhang mit den Mönchsberggaragen in der Stadt Salzburg von Bedeutung sind.

Kellerecht

Das Kellerecht' ist das veräußerliche und vererbliche Recht, auf einem fremden Grundstück einen Keller zu haben. Der eigene Grund und Boden gehört einem also bis zum Erdmittelpunkt. Daher geht es beim Ausbau der Mönchsberggaragen auch um "Kellereigentum" und um Ablösesummen für Private und die Kirche.

Weiters umfasst das Kellerecht noch folgende Bedeutungen:

Das Kellerecht ist das Recht, in einem Keller den eigenen Wein zu lagern. Kellerrecht ist das (frühere) Recht der Küfer, bei einem Weinkauf vom Weinhändler eine bestimmte Menge Wein zu verlangen.

Die Gerechtsamen, Freiheiten eines fürstlichen oder öffentlichen Kellers. An die Fässer zu klopfen, um zu hören, ob sie voll sind, ist wider dem Kellerrecht.

Kellerrecht ist dasjenige, was in Ansehung der Gäste und Fremden in einem herrschaftlichen Weinkeller üblich ist; wohin unter andern auch der Willkommen gehören.

Siehe auch

Quelle