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Das Anlegen einer Planie ist ein bautechnischer Eingriff in den Boden, bei dem das Zielgelände eingeebnet und zur selben Zeit abgefräst oder überschüttet wird.

Anlässe und Folgen

Die Anlage einer Planie ist immer ein massiver Eingriff in den Natur-, bzw. Kulturboden. Besondere Probleme entstehen dabei im Gelände oberhalb der Waldgrenze, wie beim Bau von Skipisten. Hier sind Bodenbildungsrate und Vegetationswachstum deutlich geringer als in tieferen Lagen. Die Stabilisierung der Fläche und die Wiederbegrünung können hier Jahre dauern.

Planien werden aber auch aus anderen Gründen wie z. B. zur besseren maschinellen Bearbeitbarkeit von Feldern oder bei der Trockenlegung von Feuchtwiesen angelegt – mit all den bekannten Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt und auch für das Landschaftsbild.

Bildergalerie

Quelle