Araber wollte in Kaprun Schaf schlachten

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Araber wollten in Kaprun Schaf schlachten und eine Pinzgauerin bekam es deshalb am 8. August 2014 mit der Polizei zu tun.

Die Geschichte

Die Zimmervermieterin Barbara Pillwein aus Kaprun sah am Freitagvormittag, den 8. August 2014, auf einem Parkplatz ein scheinbar herrenloses Schaf am Rande des Geländes angebunden. Sie band das Tier los und nahm zu sich mit nach Haus. Was sie nicht wissen konnte: ein 35-jähriger arabische Urlauber hatte das Schaf gekauft und war gerade auf der Suche nach einem Metzger, der es nach islamischem Ritus schlachten sollte.

So stand dann die Polizei vor der Tür der Zimmervermieterin und forderte das Schaf zurück. Als Pillwein von der geplante Schlachtung des Schafes erfuhr, meinte sie empört, dies (die Schlachtung nach islamischem Ritus) entspreche nicht unserem Kulturkreis. Unter Tränen sagte sie zum ORF, sie habe Mitleid mit dem Schaf. Jedenfalls musste sie das Tier aber wieder der Polizei aushändigen. Doch sie wolle als Zimmervermieterin keine arabischen Gäste mehr, betonte Pillwein.

Der Wirbel um das Abhandenkommen des Schafes und die Empörung über die Schlachtung waren dann wohl dem Metzger zu viel geworden. Er zog seine Zusage der Schlachtung gegenüber dem arabischen Urlauber zurück und diesem blieb nichts anderes übrig, als das Schaf dem Bauern zurückzugeben.

Schächtung

Der Islam schreibt die Schächtung bei zum Verzehr bestimmten Tieren vor. Dabei wird mit einem Messerschnitt ein Halsbereich mit den Hauptschlagadern durchtrennt. So soll das Tier möglichst vollständig ausbluten.

Quellen