Argyresthia albistria

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Salzburg, Stadt Salzburg, Gnigl, 2012.06.16

Argyresthia albistria (Erminea albistria Haworth, 1828) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Yponomeutidae.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie

A. albistria ist bis jetzt nur aus der Umgebung der Stadt Salzburg (Zonen Ia und II nach Embacher et al.) bekannt geworden, wobei die Angaben aus den nördlichen Kalkalpen (Zone II) nicht überprüft und bereits mehr als 100 Jahre alt sind (Mitterberger 1909). Die dokumentierte Höhenverbreitung im Land ist nur gering (420-760 m nach Kurz & Kurz 2012). Über den natürlichen Lebensraum ist nichts bekannt, doch können die Tiere auch in Gärten angetroffen werden. Die Imagines fliegen in einer Generation von Juni bis August (Kurz & Kurz2012).

Biologie und Gefährdung

Über die Biologie der Art in Salzburg ist kaum etwas bekannt. Die Tiere fliegen bald nach Einbruch der Dunkelheit ans Licht (21-22 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2012). Die Eiablage erfolgt nach Friese (1969) einzeln unter Rinde oder an Knospen von Schlehe, Zwetschke oder Kirsche (Prunus spinosa, Prunus domestica oder Prunus avium). Nach zwei Monaten schlüpfen die Raupen, welche klein überwintern. Im April und Mai minieren sie dann in den Blütenknospen. Die Verpuppung erfolgt in der Erde in einem leichten Gespinst. Trotz der wenigen bekannten Daten zu natürlichem Lebensraum und Biologie der Art, kann A. albistria in Salzburg als ungefährdet angesehen werden, da sie offensichtlich auch in anthropogenen Lebensräumen überleben kann.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg

Quellen

  • Friese, G. 1969. Beiträge zur Insektenfauna der DDR: Lepidoptera-Argyresthiidae. Beiträge zur Entomologie 19: 693-752, 2 Taf.
  • Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2012. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 22 Oktober 2012].
  • Mitterberger, K. 1909. Verzeichnis der im Kronlande Salzburg bisher beobachteten Mikrolepidopteren (Kleinschmetterlinge). – In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 49: 195-552.