Fresken an der Villa Berchtold

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Die Fresken an der Villa Berchtold sind ein Wandbild im Salzburger Stadtteil Nonntal.

Geschichte

Die Bilder sind Arbeiten des Malers Karl Weiser, der mit seiner Gattin, der Gemeinderätin Martha Weiser, das Haus viele Jahre bewohnte.

Beschreibung

Die Fresken befinden sich über den Eingängen der Villa Berchtold. Über dem Haupteingang sind die vier antiken Elemente (Wasser, Erde, Feuer und Luft) dargestellt. Das Wasser wird durch eine Nixe und Fische verkörpert, die Erde durch eine ein Getreidebündel haltende junge Frau, das Feuer durch einen Flammen schürenden Jüngling und die Luft durch einen fliegenden Engel, umgeben von Vögeln.

Der Bildstreifen auf der Nordseite zeigt zwei eine Inschrifttafel haltende Putti, an ihrer Seite sind Tag und Nachtsymbolen, links von einer besonnten Landschaft mit Getreide, und rechts von einer in Mondlicht getauchten Landschaft mit Weinreben. Das Bild ist mit KW 1957 signiert.

Die Inschrift lautet:

IM JAHRE 1785 ERBAUTE HIER DER HANDELSMANN/JOHANN GEORG OBERFRININGER DIESES GARTENHAUS./AN SEINER STELLE STAND VORHER DAS SCHLOSZ DER/EDLEN FUCHS VON HERNAU. 1881 ERWARBEN DAS HAUS/UND DEN DAZUGEHÖRIGEN MEYERHOF UND DIE/GRÜNDE DIE GRAFEN BERCHTOLD. 1929 KAUFTE DEN/BESITZ DIE STADTGEMEINDE SALZBURG. SIE LIESZ DAS/HAUS 1957 RENOVIEREN.

Quelle