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Schifferstechen

der Verlierer muss zwangsläufig ins (kalte) Nass

Das Schifferstechen ist ein Geschicklichkeitsspiel, das die mittelalterlichen Ritterspiele zum Vorbild hat und 1640 unter der Regentschaft des Salzburger Fürsterzbischofs Paris Graf Lodron zum ersten Mal auf der Salzach in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt wurde.

Allgemeines

Dabei treten Mannschaften aus Oberndorf bei Salzburg und Laufen gegeneinander an. Die Stecher stehen mit Holzlanzen bewaffnet auf Zillen und versuchen den Gegner ins Wasser zu befördern. Der Verlierer muss an Land schwimmen und scheidet aus.

Dieser Brauch ist jedoch keineswegs nur auf Oberndorf bei Salzburg und Laufen begrenzt. In früheren Zeiten wurde dieser Brauch auf vielen Salzburger Seen durchgeführt. In Oberndorf bei Salzburg gehört aber auch noch der Brauch des Wurstspringens dazu. Dabei geht es darum, eine an einem Seil über der Salzach hängende Wurst durch einen Sprung von der Zille zu erwischen.

Veranstaltet wird es vom Landesfürstlich privilegiertes Schifferschützen-Corps Oberndorf an der Salzach.

Weblink vom Schifferstechen 2010

Quelle

  • Salzburger Volkskultur Brauchtumskalender 2004/1