Mittelalter

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Man bezeichnet die Zeitspanne zwischen 500 und 1500 n. Chr. als Mittelalter[1]. Innerhalb des Mittalters gibt es zwei verschiedene kunstgeschichtliche Epochen.

Romanik

Hauptartikel: Romanik

Die Romanik ist stellt eine kunstgeschichtliche Epoche innerhalb des Mittelalters dar und wird mit dem Zeitrahmen 1000 bis 1200 skizziert. Aus dieser Zeit finden sich in Salzburg nur spärliche Überreste: der romanische Löwe in der Hauseinfahrt des Langenhofs in der Sigmund-Haffner-Gasse, der Romanische Keller zwischen Residenzplatz und Waagplatz und das bronzene Taufbecken, das noch heute im Dom zu sehen ist.

Die Salzburger Buchmalerei war das besondere Ausdrucksmittel des Mittelalters und erreichte in der Hochromanik ihren Höhepunkt.

Gotik

Hauptartikel: Gotik

Die kunstgeschichtliche Epoche, die der Romanik bis etwa 1500 folgte. Hier finden sich schon mehrere Zeugnisse wie beispielsweise Teile der Franziskanerkirche.

Geschichte

Neben der Übersicht über diese Zeitspanne unter Geschichte des Landes und Geschichte des Landes, Teil 2 sollen in diesem Artikel spezifische Ereignisse und Entwicklungen beschrieben werden.

In die Zeit des Mittelalters fällt die Hauptbau- und Erweiterungszeit der Festung Hohensalzburg sowie der Festung Hohenwerfen. Auch werden erste Maßnahmen zur Armen- und Krankenfürsorge getroffen und die Wasserversorgung der Stadt Salzburg durch den Bau des Almkanals in Angriff genommen.

Neben dem Domfriedhof existiert noch der Friedhof von St. Peter in der Stadt Salzburg.

1198 wird der in einen Dornröschenschlaf gefallene Salzbergbau am Dürrnberg wieder aufgenommen, einer der Grundlagen (neben dem Goldbergbau) für den Reichtum der Salzburger Erzbischöfe.

Mehrere Dombauten fallen in die Zeit des Mittelalters (Virgilianscher Dom, Hartwigdom, Konradischer Dom).

Salzburg erweitert laufend sein Gebiet. 1212 kam der Lungau zum Erzbistum, 1228 der Pinzgau, 1254 Teile im Chiemgau, 1297 das Gasteinertal;

Auch die Pest verschont Salzburg nicht. Zweimal im Mittelalter sucht sie Stadt und Land Salzburg heim, ein drittes Mal im 16. Jahrhundert (Renaissance).

Justiz

eine Schandgeige: Sie diente im Mittelalter zur schandhaften Zurschaustellung von Personen bei leichteren Vergehen (z. B. als Lügenstrafe und bei Zänkerei) und wurde nach alten Aufzeichnungen angeblich hauptsächlich bei Frauen angewendet.

Die Richtstätte der Stadt Salzburg befand sich im Mittelalter im heutigen Schallmoos. Daran erinnern noch die Drei Kreuze in Schallmoos[2].

Kunst

Als die bedeutendste Mittelalterplastik Salzburgs wird ein Altar mit der 1497 von einem Meister mit dem Namen Hans geschaffenen Grabplastik von Abt Vitalis in der Stiftskirche St. Peter angesehen.

Begriffe

Aus dem Mittelalter stammt die Bezeichnung Bundschuh, die für einen Bauernschuh stand, der auch ein Symbol der aufständischen Bauernbünde war[3].

Ministerialen waren Angehörige des mittelalterlichen Dienstadels.

Fußnoten

  1. vergleiche Wikipedia - Mittelalter
  2. Quelle Salzburgwiki-Artikel Drei Kreuze in Schallmoos
  3. Quelle Bundschuhstraße, weiterführende Information siehe Wikipedia Bundschuh

Quellen