Zunft- und Handwerkstänze

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Zunft- und Handwerkstänze entstanden im 14. Jahrhundert und waren bis ins 16. Jahrhundert Kennzeichen eines gesunden und wohlhabenden Handwerkerstandes, die zu festlichen Aufzügen aufgeführt wurden.

Chroniken berichten, dass fast alle Zünfte (beispielsweise die Leinenweber, die Metzger, Büttner (Schäffler), die Messener, die Schmiede, die Lederer und andere) ihre eigenen Aufzüge und Feste hatten. Bei diesen Festen zogen die Meister, Gesellen und Lehrjungen der Innungen in den großen Städten, festlich geschmückt mit ihren Innungsabzeichen, Fahnen und Kränzen, begleitet von Musik von Pfeifen und Trommeln durch die Stadt. Dabei führten sie ihre Zunft-und Handwerkstänze vor.

Diese Handwerkstänze wurden meist am dritte Pfingsttag, in der Faschingszeit und manchmal auch am Johannistag. Daneben war aber der Tag der jährlichen Versammlung der Zunftgenossenschaft ein wichtiger Tag im Jahr für die Zünfte. Die meisten Zünfte hatten keine besonderen eigene Tanzformen aufwiesen, sondern man bediente sich jener Tänze, die vorhanden waren wie für die Messerschmiede der Schwertertanz, für die Büttner (Böttcher), also für die Fassbinder der Reiftanz und für die Tuchmacher der Fahnentanz.

Tänze

Quelle