Österreich-Brunnen

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Der "Österreich-Brunnen" im Gelände des Grand Hotels in Ufernähe des Zeller Sees

Der Österreich-Brunnen, eine der letzten architektonischen Arbeiten des Künstlers Friedensreich Hundertwasser, befindet sich im Gelände des Grand Hotels in Zell am See.

Die Idee

Die Idee entstammt dem Jahr 1996. Auf Wunsch und im Auftrag von Dr. Wilfried Holleis, Unternehmer und Hotelbesitzer aus Zell am See, entwickelte der bekannte Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ökologische Landschaftsinstallation, in der Wasser durch Vegetation zirkuliert. Wasser aus dem Zeller See – der Brunnen befindet sich unweit des Ufers – fließt in den Brunnenteich, anschließend zum höchsten Teil des Brunnens, von wo es in Kaskaden zurück in den Teich fließt. Im Brunnen sorgen bestimmte Gräser für die Selbstreinigung des Brunnens - ein in sich geschlossener Kreislauf.

Der Plan

Hundertwasser widmete den Brunnen den neun österreichischen Bundesländern, die von den Säulen des Brunnens – jeweils eine für ein Bundesland – repräsentiert werden. Die Höhe der Säulen entspricht dem Bevölkerungsstand der einzelnen Bundesländer und die Farben sollten proportional dem Anteil der Farben in jedem Wappen entsprechen.

Die Umsetzung

Nach Planungen des Architekten Peter Pelikan, der 15 Jahre mit Hundertwasser zusammen arbeitete, sorgte der Künstler Professor Hans Muhr für die technische und künstlerische Umsetzung. Muhr zählt zu den international anerkanntesten Brunnenbauern und realisiert Projekte in der ganzen Welt. Im Frühjahr 2003 konnte der Brunnen fertig gestellt werden. Friedensreich Hundertwasser, der im Jahr 2000 verstorben war, erlebte die Fertigstellung des „Österreich-Brunnen“ nicht mehr.

Quellen

  • Informationstafel beim „Österreich-Brunnen“ im Gelände des Grand Hotels Zell am See