Bürohaus Erzabt-Klotz-Straße 21 A

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P|E|H|B Rechtsanwälte GmbH
Erzabt-Klotz-Straße Nr 21A
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Erzabt-Klotz-Straße Nr 21A

Das Bürohaus Erzabt-Klotz-Straße 21 A wurde von Architekt Eduard Widmann aus Wien ab 1999 im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft für die Erzabt-Klotz-Straße im Salzburger Stadtteil Nonntal als Bürohausprojekt entwickelt.

Baugeschichte

Weil in der Erzabt-Klotz-Straße vergleichsweise eine geringe Bebauungsdichte gegeben und eine dichtere Bebauung möglich war, entwickelte der Architekt Eduard Widmann ab 1999 im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft für die Erzabt-Klotz-Straße 21 A ein Bürohausprojekt.

Architekt Eduard Widmann entwarf in sensibler städtebaulicher Lage am Fuße der Festung Hohensalzburg zwischen einem Ensemble aus den Vierzigerjahren, Stadtvillen aus den 1960er-Jahren und dem historischen Petersbrunnhof einen kristallinen Würfel als Verbindungselement. Der Kubus mit den Maßen 16 m x 16 m x 16 m ist gegliedert in je 5 x 5 bzw. 25 quadratische Felder zu je 3,2 m x 3,2 m. Die Fenstermaße sind 2,7 m x 2,7 m.

Dieses Konzept erzeugt eine transparente Wirkung nach außen und ermöglicht nach innen natürlich belichtete Bürotypen für unterschiedliche Aufgaben [1].

Intelligente Jalousien regulieren die Licht- und Wärmeeinstrahlung der Sonne. Entweder ist die kristalline Gitternetzstruktur des Gebäudes transparent zu sehen oder die geschlossenen Fensterflächen erzeugen eine opake Wirkung.

Der Würfel umfasst eine Bruttogeschossfläche von ca. 1 280 Quadratmetern. Dieses Konzept war damals in Salzburg und insbesondere in Nonntal völlig neuartig, was anfänglich auch auf Widerstand in der Nachbarschaft stieß. Der Gestaltungsbeirat der Stadt Salzburg befand jedoch, dass, eine am Rande der Altstadt und außerhalb der Schutzzone gelegene zeitgemäß gestaltete moderne Architektur des 21. Jahrhunderts einen neuen Akzent im äußeren Nonntal setzen wird.

Im Jahr 2002 erwerben drei Partner der P|E|H|B Rechtsanwälte GmbH über den Immobilien-Makler Stiller & Hohla das von der Bundesimmobiliengesellschaft öffentlich feilgebotene Grundstück und das zur Realisierung baubewilligte Bürohausprojekt „Erzabt-Klotz-Straße 21A“.

Architekt Fritz Panek aus Salzburg verändert das ursprüngliche Raumkonzept im Innenraum. Er verlegt das Stiegenhaus und den Lift mittig an die Nordseite des Bürogebäude und passt die innere Struktur an die Bedürfnisse einer Rechtsanwaltskanzlei an [2].

Im Jahr 2002 wird das adaptierte Projekt zur Realisierung ausgeschrieben und 2002/2003 durch Fa. Spiluttini Bau GmbH aus St. Johann im Pongau als Generalunternehmer errichtet.

Im August 2003 wird das neue Bürogebäude an die Eigentümer übergeben und von diesen an P|E|H|B Rechtsanwälte GmbH vermietet. Die Kanzlei wird von der Dreifaltigkeitsgasse in die „Erzabt-Klotz-Straße 21 A“ verlegt.

Der „schwarze Würfel“, der genau genommen dunkelgrau ist, war ein Trendsetter in der modernen Architektur. In der Nachbarschaft sind im Nonntal mittlerweile mehrere Bauprojekte verwirklicht worden, die ebenso eine schwarze Fassadengestaltung aufweisen.

Daten

  • Baubeginn: 2002
  • Fertigstellung: 2003
  • Nutzfläche: 1 000 m²
  • Stahlträgerkonstruktion mit Trockenbau
  • Barrierefrei, Lift, Tiefgarage und Kunden-Parkplätze
  • flexible Raumeinteilungen, Besprechungsräume, Bibliothek
  • moderne Informationstechnologie (LAN)
  • wärmedämmende Fassade, Fa. STO

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel "PEHB" und dortiger Urheber
Dr. Clemens Endl, Rechtsanwalt, Salzburg
Mag. Thomas Schmiedbauer eigene Wahrnehmung und Recherche, Besichtigung und Interview am 08.03.2016

Fußnoten