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Dreifaltigkeitsgasse

Bild
Dreifaltigkeitsgasse.jpg
Dreifaltigkeitsgasse
Länge: ca. 300 m
Startpunkt: Linzer Gasse
Endpunkt: Mirabellplatz
Karte: Googlemaps
Sauterbogen in der Dreifaltigkeitsgasse
Die Dreifaltigkeitsgasse im Bereich des Alten Borromäums
Stolperstein für Franz Rosenkranz und Ferdinand Köck an der Ecke Dreifaltigkeitsgasse/Mirabellplatz

Die Dreifaltigkeitsgasse ist eine Straße in der rechtsseitigen Altstadt Salzburgs.

Inhaltsverzeichnis

Name

Benannt wurde die Gasse nach der an ihr liegenden und 1694 von Fischer von Erlach erbauten Dreifaltigkeitskirche. Über den Beschluss zur Namensgebung liegen keine Aufzeichnungen vor.

Die ersten fünfzig Meter von der Linzer Gasse bis zum Sauterbogen hießen bis 1860 Andrägasse, da sich hier an der Ecke zur Linzer Gasse die alte St.-Andreas-Kirche befand.

Verlauf

Die Dreifaltigkeitsgasse ist knapp 300 Meter lang und verbindet die Linzer Gasse mit dem Mirabellplatz. Während der erste Abschnitt bis zum Makartplatz eine Fußgängerzone ist, wird die Gasse ab dem Makartplatz für den Individualverkehr zur Einbahnstraße in Richtung Mirabellplatz. In der Gegenrichtung fahren seit den 1970er-Jahren nur noch der Stadtbus und Taxis.

Gebäude

Geht man vom Mirabellplatz in Richtung Platzl kommt man zunächst rechter Hand alten Borromäum vorbei, in dem heute die Universität Mozarteum untergebracht ist. Vom 1972 abgerissenen Originalgebäude aus der Zeit Fürsterzbischofs Paris Lodron sind heute nur noch die Außenwände zur Dreifaltigkeitsgasse hin erhalten.

Gegenüber dem alten Borromäum befindet sich das Stoffgeschäft Mayer & Neumayer, das 1890 gegründet wurde. Es gehörte bis in die 1970er-Jahre zu den führenden Stoffgeschäften Salzburgs. Die Veränderungen in der Wirtschaft machten auch bei diesem renommierten Betrieb nicht Halt. Neben dem verbliebenen Stoffgeschäft "Haus der Stoffe" sind in Teilen des früheren Verkaufsbereiches einige andere Firmen angesiedelt.

Nach der Bergstraße auf der linke Seite folgen das Priesterseminar Erzdiözese Salzburg und die Dreifaltigkeitskirche am Makartplatz.

Im Gebäude an der Ecke Makartplatz-Dreifaltigkeitsgasse auf der rechten Seite befand sich im ehemaligen Palais Überacker von 1877 bis 2010 das Makart-Postamt. Nach dessen Schließung wurde das Palais renoviert und gehört jetzt dem Bankhaus Carl Spängler & Co. AG.

Nun folgt auf der linken Seite die ehemalige Wagenremise des Gablerbräus, das 1902 zum Bräustübl Gablerbräu wurde und seit einigen Jahren einen Pizzeria beherbergt. Im Anschluss an dieses Restaurant kommt man zum Sauterbogen, der unter dem Goldschlägerhaus hindurchführt. Gleich danach befindet sich an der rechten Seite das Lederhaus Schliesselberger Lederwaren der alteingesessenen Unternehmerfamilie Schliesselberger.

Rechts folgt im Haus Nr. 3 der Münchnerhof (urkundlich bereits erstmals 1374 als „der pirprewin hofstat zegnagst an der nydern rewt“ erwähnt) und an der Einmündung auf das Platzl links stand einst die Andräkirche, dann wurde ein "Neubau" errichtet, in dem sich das Café Koller und später das Café Lohr befanden, heute das Schuhhaus Denkstein.

Bilder

  Dreifaltigkeitsgasse – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen